Der Beamtenkredit, auch Beamtendarlehen, ist ein Spezialkredit für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, also für Beamte, Richter, Angestellte im öffentlichen Dienst, aber auch für Pensionäre oder Beamte auf Probe.

Manchmal kommen auch Inhaber akademischer Berufe in den Genuss eines Beamtenkredits.

Die Besonderheiten des Beamtendarlehens

Was ist nun das Besondere an einem Beamtenkredit? Die Kreditgeber gehen davon aus, dass im öffentlichen Dienst Beschäftigte (auch Akademiker außerhalb des öffentlichen Dienstes) in besonders sicheren Einkommensverhältnissen leben.

Deshalb wird ein sehr geringes Ausfallrisiko angenommen. Banken und/oder Finanzdienstleister honorieren das mit sehr günstigen Kreditbedingungen, die allerdings an einige Voraussetzungen gebunden sind.

Um so günstige Kredite gewähren zu können, hat die Finanzbranche eine besondere Konstruktion ins Leben gerufen: EineKombination aus Lebensversicherung und Kredit. Im Grunde ist der Beamtenkredit nichts weiter als eine beliehene Lebensversicherung.

Er ähnelt damit dem sogenannten Policendarlehen, mit dem Lebensversicherungen beliehen werden. Der Kreditnehmer schließt eine Lebensversicherung ab und verbindet die mit einem Kredit in Höhe der Versicherungssumme. Der eigentliche Beamtenkredit ist also eigentlich eine im Voraus ausgezahlte Lebensversicherung. Am Ende der Laufzeit wird der Kredit durch die Lebensversicherung getilgt. Entsteht ein Überschuss, wird dieser an den Kreditnehmer ausgezahlt.

Aus der Konstruktion des Beamtenkredits heraus erklären sich der verhältnismäßig niedrige Zinssatz und einige besondere Merkmale.

  • Die Mindestkreditsumme ist meistens 10.000 Euro. Der Höchstbetrag ist begrenzt bei etwa 80.000 Euro. Der Höchstbetrag ist abhängig von den monatlichen Bezügen.
  • Die Laufzeit des Beamtenkredits liegt in der Regel zwischen 12 Jahren und 20 Jahren. Der Grund für die lange Mindestlaufzeit: Nur bei einer Mindestlaufzeit von 12 Jahren und bei 60 Monatsraten oder mehr, wird die Ablaufsumme der Lebensversicherung steuerfrei ausbezahlt.

Seine Vorteile

Die Vorteile des Beamtenkredits lassen sich so zusammenfassen:

  • Der Kredit zeichnet sich durch lange Laufzeiten (144 – 240 Monate) aus.
  • Die Mindestsumme liegt in der Regel bei 10.000 Euro, der Höchstbetrag bei 80.000 Euro, ein entsprechendes Einkommen vorausgesetzt auch mehr. Diese Angaben variieren unter den Anbietern.
  • Die Kredite sind nicht zweckgebunden.Beamtenkredite zeichnen sich durch eine konstante monatliche Belastung über die gesamte Laufzeit aus, die geringer ist als bei normalen Krediten.
  • Der Beamtenkredit ist durch die Lebensversicherung abgesichert und am Ende der Laufzeit wird ein möglicher Überschuss an den Kreditnehmer ausgezahlt.
  • Wegen der günstigen Bedingungen eignet sich der Beamtenkredit gut für Umschuldungen.

Online Beamtenkredite

Es ist möglich, den Beamtenkredit online zu beantragen. Manchmal werden an die Personengruppen, die für einen Beamtenkredit in Frage kommen, noch zusätzliche Anforderungen gestellt.

Einige Anbieter räumen auch Arbeitnehmern in der Privatwirtschaft in langer ungekündigter Stellung die Vorteile des Beamtenkredits ein. Den Beamtenkredit online zu beantragen, ermöglichen zum Beispiel folgende Anbieter:

Creditolo bieten Beamtendarlehen zu einem Zinssatz ab 5,9 %. Kreditanfrage und Angebotsbearbeitung sind natürlich kostenlos.

Die Angaben in den Angeboten sind gründlich recherchiert und werden in angemessenen Zeitabständen angepasst. Eine Gewähr für die Richtigkeit wird nicht übernommen.

Im Internet wirbt eine Vielzahl von Finanzdientleistern für den Beamtenkredit. Es empfiehlt sich immer, mehrere Angebote, die allerdings kostenlos und unverbindlich sein sollten, einzuholen, um den nach den individuellen Bedürfnissen günstigsten Beamtenkredit herauszufinden.