Kreditvermittlung

Wer eine Kreditvermittlung betreibt, gewährt selbst keine Kredite. Der Kreditvermittler organisiert ausschließlich die Vermittlung von Krediten.

Kreditvermittlung gesetzlich geregelt

Für diese Dienstleistung erhält er eine Provision. In Deutschland bedarf die Kreditvermittlung einer behördlichen Zulassung nach § 34 c Gewerbeordnung.

Zwischen dem Kunden und dem Kreditvermittler werden Darlehensvermittlungsverträge nach § 655 a BGB abgeschlossen.

Beschaffung günstiger Spezialkredite

Gute Kreditvermittler haben Kontakte zu einer Vielzahl von Banken. Sie sind also in der Lage, die individuellen Wünsche ihrer Kunden zu berücksichtigen und den passenden Kredit zu finden. Besser als es der Kunde vielleicht allein auf sich gestellt kann.

Das gilt vor allem bei besonderen Kreditformen, z.B. Auslandskrediten oder schufafreien Krediten. Allerdings gibt es auch eine ganze Reihe schwarze Schafe, die von der Kreditvermittlung leben.

Vorsicht vor schwarzen Schafen

Manche Kreditvermittler legen ihren Kunden Selbstauskünfte mit Gebühren und Auslagenklauseln vor, oder es sollen Zahlungen geleistet werden für die Prüfung des Kreditantrages, also bevor es zum Vertragsschluss kommt.

Geschehen solche Sachen, sollte man den Kontakt abbrechen und nichts unterschreiben. Das hat mit seriöser Kreditvermittlung nichts zu tun.