Leasingvertrag statt Bankkredit


Leasingverträge statt Bankkredite heißt es gegenwärtig für viele mittelständische Betriebe. Mittelständische Unternehmen haben es zurzeit schwer, Bankkredite zu erhalten. Jedenfalls empfinden das viele mittelständische Unternehmer so, wie mehrere Umfragen ergaben. Und in der Tat handhaben die Banken ihre Kreditvergabe augenscheinlich restriktiver. Bankkredite werden nicht in der vollen beantragen Höhe oder gar nicht bewilligt. Außerdem verlangen die Banken zusätzliche Sicherheiten. Da sich ein Ende der Wirtschaftskrise nicht so rasch abzeichnet, haben die Banken ihre Risikoeinschätzung geändert. Es wird sogar diskutiert, die Zinsen anzuheben, trotz des historisch niedrigen Leitzinssatzes der Europäischen Zentralbank. Die Leidtragenden sind besonders kleinere Unternehmen, die notwendige Investitionen nicht mehr über Bankkredite finanzieren können. Dabei wären solche Investitionen mittelständischer Unternehmen zur Überwindung der Wirtschaftskrise gerade besonders notwendig. Gerade Investitionen in mittelständischen Unternehmen schaffen Arbeitsplätze.

 

Mittelständische Unternehmer haben immer weniger Lust, sich mit der restriktiven Praxis bei der Vergabe von Bankkrediten herumzuschlagen. Die Folge: Leasingverträge und andere Finanzierungsformen, wie Gesellschafterdarlehen, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Leasingbranche profitiert vom Verhalten der Banken und gewinnt für Mittelständler zunehmend an Bedeutung. Über einen Leasingvertrag lässt sich praktisch alles finanzieren, Werkshallen, Maschinen, Büroeinrichtungen und natürlich der Fuhrpark. Zusammen mit dem Leasingvertrag kann man außerdem eine Reihe von Dienstleistungen outsourcen, wie zum Beispiel Wartung und Reparaturen. Das gilt unterdessen für viele Leasingverträge, nicht nur für das Kfz-Leasing. Für viele Mittelständler ein Grund mehr für den Abschluss eines Leasingvertrags statt eines teuren Bankkredits.



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Full Service Leasing


Beim Full Service Leasing handelt es sich in der Regel um Finanzierungsleasing mit zusätzlichen Servicekomponenten. Man spricht auch vom Full Maintenance Leasing. Solche Verträge sind sehr populär beim KFZ Leasing, besonders beim so genannten Flottenleasing oder Fuhrparkleasing. Full Service Leasing gibt es aber auch beim Immobilien Leasing, beim Verleasen von Investitionsgütern oder im Rahmen kommunaler Projekte, wo die servicebezogene Bereitstellung von Sachkapital besonders gefragt ist.

 

Die Dienstleistungsangebote der Leasinggeber sind umfassend. Bei Immobilien gehört das gesamte Baumanagement dazu, von der Planungsphase bis zur Baufertigstellung. Auch die Verwaltung großer gewerblich genutzter Projekte kann vereinbart werden. Im Rahmen des Mobilienleasings wird etwa Wartung, Reparatur und Versicherung angeboten, beim Flottenleasing zum Beispiel die gesamte Fuhrparkverwaltung. Entscheidend für den Umfang des Full Service Leasings sind die einzelvertraglichen Vereinbarungen.

 

Größere Unternehmen können über solche Verträge ganze Teilbereiche, z.B. den Fuhrpark, praktisch outsourcen. Deshalb wird dem Full Service Leasing für die Zukunft gutes Wachstum vorausgesagt.

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