Tagesgeld Zinsvergleich


Ein Tagesgeld Zinsvergleich lohnt sich. Einige Banken bieten 4 % (15.5.2009), andere nur magere 1 % oder noch darunter. Die Konditionen für Tagesgeld sind sehr unterschiedlich und bisweilen auch vom Betrag abhängig, den man anzulegen gedenkt. Ein Tagesgeldkonto kann also eine bessere Rendite bringen als ein Sparbuch. Ein Festgeldkonto wird allerdings noch besser verzinst. Dafür  ist Tagesgeld jedoch jederzeit verfügbar ohne Kündigungsfristen. Tagesgeld zu besonders hohen Zinsen, das bieten vor allem Direktbanken. Da sie nur minimalen Verwaltungsaufwand haben, können sie besonders gute Konditionen für Tagesgeld bieten. Eigentlich kann sich beim Tagesgeld der Zinssatz täglich verändern, auch zum Nachteil der Anleger. Das ist allerdings meist nur Theorie. In der Praxis bemühen sich die Banken aus Wettbewerbsgründen, die Zinsen langfristig stabil zu halten. Besonders Neuanleger profitieren häufig von einer Zinsgarantie für mehrere Monate.

 

Wie funktioniert nun die Sache mit dem Tagesgeld? Der Anleger benötigt zwei Konten: Das Tagesgeldkonto und ein Referenzkonto, meist sein Girokonto bei seiner Hausbank. Er kann auf das Tagesgeldkonto im Rahmen der Vereinbarungen jederzeit beliebige Beträge überweisen. Es ist aber kein Konto für den allgemeinen Zahlungsverkehr. Überweisungen werden nur auf das Referenzkonto vorgenommen aufgrund telefonischer Anweisung oder mit einem Onlineauftrag. Der Vorgang dauert in der Regel bis zu drei Tagen. Hin und wieder gibt es eine tägliche Höchstgrenze, so dass bei sehr großen Beträgen mehrere Überweisungen hintereinander an unterschiedlichen Tagen vorgenommen werden müssen. Grundsätzlich sind Tagesgeldkonten kostenfrei.

 

Nutzen Sie den Tagesgeld Zinsvergleich, indem Sie zunächst den Betrag eintragen, den Sie anlegen möchten.

Führen Sie auf jeden Fall den Leistungsvergleich durch. Denn beim Tagesgeldvergleich sind noch zwei Dinge besonders wichtig: Die Verzinsung eines Tagesgeldkontos geschieht grundsätzlich per annum, also auf Jahresbasis. Es gibt Banken, die zahlen den Betrag einmal jährlich aus, andere wieder leisten anteilige Zinszahlungen vierteljährlich oder sogar monatlich. Von anteiligen Zinszahlungen in  kurzen Abständen profitiert der Anleger natürlich, da die Zinsen mitverzinst werden (Zinseszins). Wann die Zinsen gezahlt werden, ist also für die Auswertung des Tagesgeld Zinsvergleichs nicht unwichtig.

 

Wichtig ist auch die Einlagensicherung. Tagesgeldkonten unterliegen der Einlagensicherung und sind deshalb mündelsicher. Die EU schreibt  eine Einlagensicherungsgrenze von 90 %, höchstens jedoch 20.000 Euro vor. Diese verhältnismäßig magere Einlagensicherung ist auch in Deutschland Gesetz. Allerdings gibt es in Deutschland einen freiwilligen Einlagensicherungsfonds, dem die meisten deutschen Banken angeschlossen sind und durch den der gesetzliche Mindestschutz deutlich verbessert wird. In anderen europäischen Ländern wird die Mindestsicherung durch gesetzliche Regelungen deutlich ausgeweitet. Man sollte sich in jedem Fall Klarheit über die Einlagesicherung verschaffen, bevor man nach einem Tagesgeld Zinsvergleich ein Tagesgeldkonto bei einer bestimmten Bank eröffnet.

Kein Kommentar

Antwort hinterlassen

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.