Eine Anschaffung steht bevor und deshalb sehen Sie sich nach einem passenden, günstigen Kredit zur Finanzierung um?


Mit Beträgen bis zu 75.000 Euro, mittleren Laufzeiten und festen Raten sind Anschaffungskredite besonders geeignet, um Konsumausgaben und Konsumgüter aller Art fremdzufinanzieren.

Fast jede Bank vergibt Anschaffungskredite. Das Angebot für Ratenkredite an private Verbraucher ist riesig und unübersichtlich. Aber es gibt eine Chance, dennoch den wahrscheinlich günstigsten Kredit zu finden.

Voraussetzung ist die Durchführung eines Vergleichs.

Dies ist aufwendig, wenn Sie mehrere Filialen aufsuchen und Webseiten von Kreditinstituten aufrufen müssen, um sich individuelle Angebote geben zu lassen.


Es gibt aber eine Alternative: die Einschaltung eines Kreditvergleichsportals. Wir empfehlen diesen Kreditrechner . Der Vergleich ist kostenlos, unverbindlich und schufaneutral.

Anschaffungskredit-Vergleich

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    Tragen Sie die gewünschte Kreditsumme, die Laufzeit und den Verwendungszweck in das Formular ein.
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    Klicken Sie auf „Jetzt Kredite vergleichen“. Sie gelangen zu einer Anbieterliste.
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    Suchen Sie sich aus der Liste einen günstigen Anbieter aus. Achten Sie auf niedrige effektive Jahreszinssätze und Sondertilgungen.
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    Anhaltspunkte für günstige Zinssätze finden Sie in den repräsentativen Beispielen unterhalb der Angebotsbeschreibung.
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    Ob Sondertilgungen möglich sind, können Sie der Produktbeschreibung entnehmen.
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    Mit einem Klick auf „Weiter“ gelangen Sie zur Antragsstrecke. Senden Sie die ausgefüllte Kreditanfrage ab.
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    Unmittelbar im Anschluss an die Absendung des Formulars erhalten Sie ein oder mehrere unverbindliche Kreditangebote.

Entspricht ein Angebot Ihren Vorstellungen? Dann stellen Sie einen förmlichen Kreditantrag bei der ausgewählten Bank, indem Sie die Darlehensunterlagen unterschreiben und absenden.

Die Bank führt eine abschließende Prüfung durch. Fällt sie positiv aus, kommt der Kreditvertrag zustande und der bewilligte Betrag wird auf das von Ihnen angegebene Konto überwiesen.

Die Auszahlungsdauer hängt zunächst davon ab, ob Sie der Bank alle erbetenen Unterlagen ausgehändigt haben. Nachfragen verzögern die Kreditauszahlung.

Daneben kommt es darauf an, inwieweit die Bank digitale Merkmale bei der Kreditvergabe anbietet und ob Sie davon Gebrauch machen.

Wählen Sie einen Kreditabschluss mit elektronischer Unterschrift, wird das Geld innerhalb von zwei Tagen auf Ihrem Konto sein. Andernfalls müssen Sie mit einer Auszahlungsdauer von 7 bis 10 Tagen rechnen.

Anschaffungsdarlehen: Definition

Sie stellen sich die Frage, was Anschaffungskredite eigentlich sind. Handelt es sich um eine besondere Kreditart? Sind sie zweckgebunden? Kann man mit Anschaffungsdarlehen nur bestimmte Vorhaben finanzieren? Und schließlich, unterscheiden sich die Kreditkonditionen von denen üblicher Ratenkredite?

Hier finden Sie die Antworten und einen Kreditrechner für Anschaffungsdarlehen, mit dem Sie die Angebote der besten Kreditbanken kostenlos und unverbindlich vergleichen und Ihren Wunschkredit gleich online abschließen können.

Was ist ein Anschaffungsdarlehen?

Eine exakte Definition für den Anschaffungskredit gibt es nicht. Genau genommen handelt es sich nicht um eine gesonderte Kreditart.

Manchmal verbirgt sich dahinter nichts anderes als ein Produktname für einen alltäglichen Ratenkredit, mit dem alles Mögliche finanziert werden kann, ähnlich wie Wunschkredit oder Sofortkredit.

Andere bezeichnen mit Anschaffungsdarlehen einen Ratenkredit, der auf bestimmte Verwendungszwecke beschränkt ist. Mit ihm sollen kleinere Investitionen im privaten Bereich finanziert werden.

Beispiele: Kraftfahrzeuge, Wohnungseinrichtungen, Luxusgüter wie besonders teure Uhren, Computer und ähnliches.

Wieder andere Kreditanbieter verstehen unter dem Anschaffungskredit zweckgebundene Darlehen, mit dem nur vorgegebene Investitionen getätigt werden dürfen und bei denen deshalb besonders günstige Zinssätze möglich sind. Ein Beispiel ist der zweckgebundene Autokredit.


Für die meisten Kreditanbieter ist der Begriff Anschaffungsdarlehen einfach nur ein anderes Wort für alle Ratenkredite, die sie an Verbraucher vergeben. Der Verwendungszweck ist dabei gleichgültig.

Neben privaten Anschaffungen aller Art können beispielsweise Urlaubsreisen, Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern finanziert werden, oder es können Altkredite umgeschuldet werden.

In diesem Sinn ist der Anschaffungskredit einfach nur eine etwas angestaubte Beschreibung für die üblichen von Direktbanken oder Filialbanken vergebenen Konsumentenkredite an Verbraucher.

Ein Unterschied besteht zu Immobilienfinanzierungen, Wohnkrediten zur Renovierung oder Modernisierung einer Immobilie und Rahmenkrediten wie den Dispo.

Konditionen beim Anschaffungskredit

Anschaffungsdarlehen sind Ratenkredite mit festen Vereinbarungen über Kredithöhe, Laufzeiten und effektiven Jahreszinsen. Es handelt sich um leicht verständliche und durchschaubare Kreditprodukte.

Die Raten bestehen aus einem Tilgungsanteil und einem Zinsanteil. Kreditkunden wissen genau, welche Belastungen ihnen monatlich bevorstehen.

Die Raten sind, vielleicht abgesehen von einer Anfangsrate und/oder einer Restrate am Ende der Laufzeit, immer gleich hoch.

Ganz überwiegend handelt es sich um Annuitätendarlehen. Die monatliche Rückzahlungsrate setzt sich aus einem Zinsanteil und einem Tilgungsanteil zusammen.

Mit zunehmender Laufzeit erhöht sich der Tilgungsanteil, während der Zinsanteil geringer wird.

Am Ende der Laufzeit ist der gesamte Kredit mit der Zahlung der letzten Rate getilgt.


Die Bearbeitung ist streng genormt. Für das Eingehen auf individuelle Wünsche ist deshalb wenig Raum.


Die Kreditvergabe findet regelmäßig computergestützt statt. Geprüft werden die persönlichen Vergabevoraussetzungen sowie die persönliche Kreditwürdigkeit mithilfe von Auskünften bei Wirtschaftsauskunfteien.

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ergibt sich aus dem Anfrageformular sowie nach den in den jeweiligen Vergaberichtlinien festgelegten Haushaltspauschalen.


Die standardisierte Kreditvergabe erlaubt Onlineanträge und eine verhältnismäßig schnelle Kreditentscheidung und Kreditvergabe.

Allerdings hat die computergestützte standardisierte Bonitätsprüfung einen Nachteil. Auf individuelle Verhältnisse wird im Rahmen der Bonitätsprüfung oft keine Rücksicht genommen.


Deswegen kann es zu eigentlich ungerechtfertigten Kreditablehnungen kommen.

Wird Ihre Kreditanfrage abgelehnt, obwohl Ihrer Meinung nach die Bonität ausreicht, können Sie woanders möglicherweise doch noch ein Darlehen erhalten.

Wenden Sie sich entweder an eine andere Direktbank oder schalten Sie eine Filialbank ein. Eine erneute Kreditanfrage bei einer Filialbank, deren Sachbearbeiter eine ausführliche Einzelprüfung vornimmt, ist häufig erfolgsversprechender.

Allerdings sollten Sie mit einer neuen Kreditanfrage wenigstens elf Tage warten. Nach zehn Tagen sind Kreditanfragen von Banken bei der SCHUFA für andere Kreditinstitute nicht mehr einsehbar.

Einschränkung des kreditberechtigten Personenkreises

Die Standardisierung dieser Kreditart hat im Ergebnis eine Einschränkung des kreditberechtigten Personenkreises zur Folge.

Onlinekredite werden fast ausschließlich an Arbeitnehmer in Dauerstellung und Rentner vergeben. An das Merkmal „Dauerstellung“ werden bestimmte Anforderungen gestellt.

Beispielsweise muss ein Arbeitsverhältnis zum Zeitpunkt des Kreditantrags sechs Monate oder ein Jahr beim selben Arbeitgeber bestanden haben.

Selten richtet sich das Angebot an Selbstständige. Am ehesten haben Freiberufler eine Chance, während Gewerbetreibende nur von wenigen Kreditanbietern akzeptiert werden.

Übliche Kreditbeträge

Vergeben werden Kreditbeträge, die nicht zu niedrig aber auch nicht zu hoch sind. Wenige Anbieter akzeptieren Kreditwünsche unter 2.000 Euro.

Die Höchstbeträge liegen selten über 50.000 Euro.

Es gibt aber auch Angebote, mit denen Kredite über deutlich höhere Summen, beispielsweise über 75.000 Euro oder 120.000 Euro möglich sind.

Effektive Jahreszinsen

Wegen der standardisierten Kreditvergabe können die effektiven Jahreszinsen etwas niedriger sein als bei manuell bearbeiteten Krediten.

Onlinekredite sind in der Regel etwas günstiger, als solche Kreditprodukte, die nach einer intensiven Beratung in der Filiale vergeben werden.

Die Kreditzinsen richten sich nach den vereinbarten Laufzeiten, dem gewünschten Kreditbetrag und der ermittelten Bonität des Kunden. Dabei gibt es zwei Varianten:

1.

Bei bonitätsabhängigen Zinssätzen wird deren Höhe nach den spezifischen Kreditwünschen (Zinshöhe, Laufzeit) und der im Einzelfall ermittelten Kreditwürdigkeit (Bankenscore, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit) festgelegt.

2.

Bei bonitätsunabhängigen Zinssätzen (Festzinsen) werden von vornherein nur Kunden akzeptiert, die eine bestimmte Grenzbonität nicht unterschreiten. Im Übrigen können auch hier Zinshöhe und Laufzeit eine Rolle spielen.

Bearbeitungsgebühren werden nicht mehr gesondert erhoben, seitdem die Rechtsprechung die Unzulässigkeit solcher Gebühren festgestellt hat.

Laufzeiten bei Anschaffungsdarlehen

Anschaffungskredite sind Darlehensprodukte mit meist mittlerer Laufzeit.

In der Regel beginnen die Laufzeiten bei einem Jahr und enden bei höchstens 96 Monaten. Nur sehr wenige Banken bieten längere Laufzeiten an.

Meistens wird die Laufzeit nach jährlichen oder halbjährlichen Intervallen bestimmt. Einige Direktbanken erlauben allerdings eine individuelle Laufzeitvereinbarung. Kreditkunden können die Laufzeit in Monatsintervallen auswählen, beispielsweise 73 statt 72 Monate.


„Krumme Laufzeiten“ gestatten eine bessere Anpassung der Laufzeit und damit der Kreditkosten an das monatlich zur Begleichung der Rate zur Verfügung stehende, frei verfügbare Einkommen.


Eigentlich würde man von einem Anschaffungskredit erwarten, dass sich die Laufzeit nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der mit dem Darlehen finanzierten Investitionen richtet.

In der Praxis ist dies aber sehr oft nicht der Fall. Häufig richtet sich die Laufzeit nach der monatlichen Belastbarkeit des Kreditnehmers. Sie wird danach bemessen, welche Raten der Kreditkunde monatlich stemmen kann.

Niedrige Raten sind für Kreditnehmer bequem, führen aber immer zu höheren Kreditkosten. Viele Kreditrechner sind auf eine Laufzeit von 84 Monaten voreingestellt, obwohl für die meisten Investitionen des täglichen Lebens im Privatbereich eher auch 60 Monate angemessen wären.

Genormte Sicherheiten

Die erlaubten Sicherheiten sind bei standardisierten Konsumentenkrediten regelmäßig vorgegeben. Andere als die vorgegebenen Sicherheiten werden selten akzeptiert.

In allen Fällen wird eine stille Lohnabtretung vorausgesetzt. Darüber hinaus wird eine Mitunterzeichnung (keine Bürgschaft!) sehr gerne gesehen. Viele Direktbanken schreiben ab einer bestimmten Höhe die Mitunterzeichnung vor.


Beispielsweise vergibt eine bestimmte Bank Kredite über höhere Beträge als 10.000 Euro nur, wenn beide Ehepartner den Vertrag unterzeichnen.


Praktisch immer werden Restschuldversicherungen unter teilweise ulkigen Produktnamen angeboten, die den Kreditkunden suggerieren sollen, der Abschluss liege allein in ihrem Interesse.

Restschuldversicherungen sind aber ein lukratives Nebengeschäft für die Banken, liegen in deren Interesse und verteuern den Anschaffungskredit erheblich. Oft lässt der Versicherungsschutz zu wünschen übrig. Sie sind deshalb aus der Sicht von Kreditnehmern nicht empfehlenswert.

Hin und wieder liest man, dass der Abschluss von Restschuldversicherungen sich positiv auf die Bonität auswirkt.

Das ist aber nicht der Fall. Stattdessen bewirken Restschuldversicherungen, dass sich das frei verfügbare Einkommen verringert, welches eigentlich der Begleichung der Monatsrate dienen könnte.

Der Abschluss von Restschuldversicherungen ist grundsätzlich optional.

Unterschied zum Dispositionskredit und zum Immobiliendarlehen

Immobiliendarlehen sind in ihrer Mehrheit ebenfalls Annuitätenkredite. Neben der persönlichen und wirtschaftlichen Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers spielen vor allem die Eigenschaften der zu finanzierenden Immobilie eine Rolle, da die Immobilie die entscheidende Kreditsicherheit ist.

Bei den Eigenschaften geht es etwa um die geplante Nutzung, die Werthaltigkeit des Gebäudes und die Lage der Immobilie.

Wegen dieser Besonderheiten bedürfen Immobiliendarlehen immer einer Einzelfallprüfung. Eine standardisierte Vergabe ist nicht möglich.

Dispositionskredite sind keine Annuitätendarlehen, sondern Rahmenkredite.

Der Kreditrahmen wird nach Einrichtung eines Girokontos relativ unbürokratisch von der Bank festgesetzt. Dabei spielen die laufenden Geldeingänge auf dem Girokonto eine ausschlaggebende Rolle.

Die Zinsen sind deutlich höher als bei Anschaffungsdarlehen und werden nicht fest vereinbart, sondern sie sind variabel. Sie können von der Bank einseitig erhöht oder herabgesetzt werden.

Zinsen werden taggenau auf den jeweils in Anspruch genommenen Dispositionskredit abgerechnet. Die Abrechnung erfolgt in den meisten Fällen monatlich oder vierteljährlich.

Vorteile und Nachteile des Anschaffungsdarlehens

Ein Vorteil des Anschaffungskredits ist seine Kalkulierbarkeit. Kreditnehmer wissen im Vorhinein genau, wie hoch die Kreditraten monatlich sind und mit welchen Gesamtbelastungen sie rechnen müssen.

Ein weiterer Vorteil sind die im Verhältnis zu anderen Kreditarten relativ moderaten Zinssätze.

Im Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels lagen die Zinssätze für Anschaffungsdarlehen mit Laufzeiten bis zu fünf Jahren durchschnittlich um 4 % und mit Laufzeiten über fünf Jahre bei knapp 6 %.

Ein Nachteil kann sein, dass Kreditnehmer den Vertrag bei vorzeitiger Glattstellung nicht ohne finanzielle Nachteile auflösen können.

Bei Verbraucherdarlehen fallen Vorfälligkeitsentschädigungen an, wenn die Bank darauf vertraglich nicht verzichtet.


Häufig sind in begrenzten Umfang Sondertilgungen kostenfrei möglich, aber eine vorzeitige Totalablösung wird kostenfrei nur von wenigen Direktbanken akzeptiert.

Die Vorfälligkeitsentschädigung beträgt 1 % auf den abgelösten Betrag, bei einer Restlaufzeit von zwölf Monaten und darunter sind es 0,5 %.